Socca zum Rosé

Französischer Fladen aus Kichererbsenmehl

Versionen dieses Pfannekuchens aus Kichererbsenmehl mit Wasser, Salz und Olivenöl gibt es im gesamten Mittelmeerraum und Südamerika. Ursprünglich soll er aus Italien stammen: aus der Gegend um Genua, im Mittelalter ein bedeutendes Handelszentrum. Seit Menschengedenken haben reisende Kaufleute die Speisen und Rezepte ihrer Heimat in der ganzen Welt verbreitet. So nahm auch die italienische Version, die Farinata, ihren Weg.

Schon in der Antike wurden einfache Pfannkuchen als erschwingliche Alternative zu Brot im offenen Feuer gegart. Socca wird in Nizza meist in riesigen runden Formen im Holzofen zubereitet und dann in kleinen, gezupften oder geschnittenen Portionen mit frisch darüber gemahlenem Pfeffer angeboten: an den Rändern gebräunt, außen knusprig und innen noch weich - perfekte Snacks zum kühlen Rosé, noch besser mit Oliven und Ziegenkäse dazu. Manchmal werden kleine Portionen auch als Beilage zu Salaten oder Suppen serviert werden.

Für mein Rezept verwende ich zwei Pizzableche mit je 25 cm Bodendurchmesser, die ich nacheinander unter den Ofengrill schiebe.

Wichtig: der Teig sollte mindestens eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen.

Wir brauchen (für vier Portionen):

125 g Kichererbsenmehl
1 gestrichener TL getrocknete Kräuter der Provence
1 gestrichener TL Salz
etwas Pfeffer
1/2 TL Piment d'espelette (optional)

250 ml kaltes Wasser
3 EL Olivenöl

Olivenöl für die Backbleche

So geht's:

Mehl mit Kräutern, Salz, Pfeffer und Chilipulver mischen.

Eine Schüssel mit Wasser und Olivenöl füllen, gewürztes Mehl  dazu geben. Mit einem Schneebesen mixen, bis eine glatte Masse entsteht. Teig mindestens eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen, damit er bindet.

Rost im Backofen auf der obersten Schiene platzieren, Backofen und Grill auf höchste Stufe vorheizen.

Die Pizzableche mit viel Olivenöl bepinseln und je die Hälfte des Teigs angießen.
Jede Socca acht bis zehn Minuten garen und vorm Servieren etwas abkühlen lassen.

Bon appétit!